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Ausblick Tierschutz

Ausblick

Mehr Tierschutz bei der Jagd und Tierwohl in der Landwirtschaft

Grundstein für ein modernes Jagdgesetz

Das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hat den Grundstein für ein modernes Jagdgesetz gelegt. In das Gesetz werden neue Erkenntnisse des Tier- und Naturschutzes sowie der Jagdpraxis einfließen. Betroffene Vereine und Verbände haben in einem eineinhalbjährigen DiaIogprozess ihre Vorschläge zum Gesetzentwurf eingebracht. Ein Beschluss des Landtages wird noch im Jahr 2017 erwartet.

Tierwohl fördern

Das Landwirtschaftsministerium setzt sich für Tierwohl und einen besseren Tierschutz in der Landwirtschaft ein. Eine Arbeitsgruppe „Tiergerechte landwirtschaftliche Nutztierhaltung“, bestehend aus Agrarexperten, Wissenschaftlern sowie Tier- und Umweltschützern, hat ihren Abschlussbericht vorgelegt. Dieser enthält Vorschläge, wie die Landesregierung die artgerechte Tierhaltung verbessern kann. Auf dieser Basis erarbeitet das Landwirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Thüringer Gesundheitsministerium die „Thüringer Tierwohlstrategie“.

Gute Planung der Landesstraßen

Wie im Koalitionsvertrag angekündigt, erarbeitet die Landesregierung für die Thüringer Landesstraßen erstmalig einen Landesstraßenbedarfsplan. Darin wird systematisch ermittelt, wo, welche Straßenbaumittel benötigt werden und wo der Bedarf vordringlich ist. Für die Landesstraßen gilt: Erhalt geht vor Neubau. Weiterer Flächenverbrauch soll vermieden werden

Landesweites Busnetz

Das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hat ein landesweites Busnetz initiiert, um alle Teile Thüringens gut an den öffentlichen Nahverkehr anzubinden und mit dem Bahnverkehr zu verknüpfen, auch über die Kreisgrenzen hinweg. Die Landkreise haben bisher 15 Linien beantragt. Zudem ist ein gemeinsamer thüringenweiter Verkehrsverbund geplant. Eine Machbarkeitsstudie wurde Anfang 2017 vorgestellt. Sie dient als Grundlage für die geplante Erweiterung des Verkehrsverbundes.

Ländliche Entwicklung als Querschnittsaufgabe

Die Programme für die Dorfentwicklung wurden für die neue Förderperiode bis 2020 umgestellt. Zur Anerkennung als Förderschwerpunkt genügt nicht mehr eine rein städtebaulich geprägte Planung. Die kommunalen Entwicklungskonzepte sollen künftig ganzheitliche Lösungsansätze bieten. Aspekte der Daseinsvorsorge, von der Infrastruktur über den ÖPNV bis zu Einkaufsgelegenheiten oder der ärztlichen Versorgung sind mitzudenken und die Menschen vor Ort werden aktiv einbezogen.

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