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Ausblick Museum

Ausblick

„Museumsperspektive 2025“ ist auf dem Weg

Die „Museumsperspektive 2025“ wird im Jahr 2017 zur Diskussion mit dem Museumsverband, den Museen, den Kommunen und weiteren Trägern von Museen durch die Thüringer Staatskanzlei vorgelegt. Das Strategiepapier wird in enger Zusammenarbeit mit den Trägern der Thüringer Museen und Gedenkstätten, dem Museumsverband Thüringen e. V., den Museen selbst sowie dem für Kultur zuständigen Ministerium – der Thüringer Staatskanzlei – erarbeitet. Es wird aufzeigen, wie die Thüringer Museumslandschaft in den bevorstehenden Jahren erhalten, gesichert und weiterentwickelt werden soll, um diese zukunftssicher aufzustellen. Es beschreibt, welche Museen und Gedenkstätten Thüringen zu bieten hat und wie das dort vorhandene kulturelle Erbe bewahrt werden kann und wie neue Entwicklungen angestoßen werden sollen.

Umnutzung der Defensionskaserne auf dem Petersberg

Derzeit finden zudem Untersuchungen zum Standort Defensionskaserne statt, die sich mit der Klärung der Frage beschäftigen, ob das Archäologische Landesmuseum und der Fachbereich Archäologie des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie in dem Gebäude untergebracht werden können. Dabei werden auch die Flächen der Peterskirche auf dem Petersberg in die Untersuchungen einbezogen. Eine sich daran anschließende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung soll Aufschluss darüber geben, welche wirtschaftlichen und finanziellen Folgen die Verlagerung des Museums und des Fachbereichs Archäologie von Weimar nach Erfurt und die Zusammenlegung von Außendepots des Landesamts in die Defensionskaserne und in der Peterskirche haben. Die Umnutzung der Defensionskaserne zu dem vorgesehenen Zweck für das Flächendenkmal Petersberg und damit für die „Krone der Stadt Erfurt“ wird unter den zu berücksichtigenden Aspekten geprüft und abgewogen.

Bauhaus-Jubiläum 2019 mit vielfältigen Veranstaltungen

2019 begeht Deutschland mit Partnern in aller Welt das 100. Gründungsjubiläum des Bauhauses. In Weimar 1919 gegründet, 1925 nach Dessau umgezogen und 1933 in Berlin unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen, bestand die Hochschule für Gestaltung nur 14 Jahre. Dennoch wirkt das Bauhaus weltweit bis in die Gegenwart fort. Das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses bietet die einmalige Chance, alle Facetten der Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte sowie der Gegenwärtigkeit des Bauhauses für eine breite Öffentlichkeit sichtbar und erfahrbar zu machen und damit gleichzeitig Impulse für Neues zu geben. Das Bauhaus-Jubiläum wird und soll daher von einer Vielzahl von Akteuren, Initiativen und Institutionen gestaltet werden.

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